Lübecker Rathausmarkt mit vorbeigehenden Passantinnen und Passanten

Wer passt
in dein Stadtbild?

„Das Leben ist ein Kreislauf des Gebens und Nehmens; wer die Früchte des Erfolgs geerntet hat, ist dazu verpflichtet, den Boden für andere zu bereiten.“

Joshua Soori

PROJEKTÜBERSICHT

01 — ÜBER DEN FILM

Über den Film

„Wer passt in dein Stadtbild" ist ein dokumentarischer Film über Zugehörigkeit, Vielfalt und die Frage, wer in unserer Gesellschaft als selbstverständlich dazugehört – und wer immer wieder ausgegrenzt wird.

Der Film begleitet Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Hintergründen. Er erzählt von Vorurteilen, Begegnungen, Chancen und den Herausforderungen eines gemeinsamen Zusammenlebens.

Lübeck wird dabei mehr als nur ein Drehort sein. Die Stadt wird zum Spiegel einer Gesellschaft, die sich täglich neu die Frage stellen muss:

Wer passt in unser Stadtbild – und warum?

Wir stehen mit unserer Kunst für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit ein. Dieser Film versteht sich als eine klare Haltung gegen Rassismus, Ausgrenzung und jede Form von Menschenfeindlichkeit. Wir glauben an eine offene Gesellschaft, in der Herkunft, Religion oder Hautfarbe niemals darüber entscheiden dürfen, welchen Platz ein Mensch in unserer Gemeinschaft hat.

Für die Zukunft unserer Kinder. Für eine starke Demokratie. Für ein vielfältiges und solidarisches Miteinander.

02 — VISUELLE WELT

Visuelle Welt

Zugbegleiter am Lübecker Hauptbahnhof
Busfahrerin im Stadtverkehr Lübeck
Feuerwehrmann der Lübecker Feuerwehr im Alltag
Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof eines Lübecker Gymnasiums
Menschenmenge auf dem Lübecker Marktplatz vor dem Rathaus
Arbeiter im Hafen
Polizistin vor dem Lübecker Rathaus
Stadtreinigung in der Breiten Straße Lübeck
Pflegekräfte vor dem UKSH Lübeck
Taxifahrer am Lübecker Hauptbahnhof

03 — REGIEGEDANKEN

Regiegedanken

Mit „Wer passt in dein Stadtbild?“ möchte ich keinen Film über „die Anderen“ machen. Ich möchte einen Film über uns machen. Über die Art, wie wir Menschen wahrnehmen, wie wir Städte betrachten und darüber, was geschieht, wenn Gesellschaft beginnt, Menschen einzuordnen, statt ihnen zuzuhören.

Lübeck ist für mich weit mehr als ein Drehort. Als Mensch mit eigener Migrationsgeschichte wurde diese Stadt zu einem Ort des Neuanfangs. Deshalb interessiert sie mich nicht nur als historischer oder gesellschaftlicher Raum, sondern als lebendiger, emotionaler Ort voller Widersprüche, Begegnungen und Geschichten.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die unsere Gesellschaft jeden Tag tragen: Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Busfahrerinnen und Busfahrer, Lokführerinnen und Lokführer, Taxifahrende, Feuerwehrleute, Polizistinnen und Polizisten, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeitende, Mitarbeitende der Stadtreinigung, Handwerkerinnen und Handwerker, Verkäuferinnen und Verkäufer, Beschäftigte in Gastronomie und Pflege, Ehrenamtliche, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Sie sorgen dafür, dass unsere Städte funktionieren, dass Menschen versorgt werden, dass Kinder lernen können und dass das öffentliche Leben jeden Tag aufs Neue möglich wird. Dennoch bleiben viele von ihnen oft unsichtbar.

Mich interessiert nicht, woher Menschen kommen. Mich interessiert, welchen Beitrag sie leisten, welche Geschichten sie mitbringen und welche Spuren sie in unserer gemeinsamen Gesellschaft hinterlassen. Denn eine Stadt wird nicht durch Gebäude, Straßennamen oder historische Fassaden geprägt. Eine Stadt wird durch die Menschen geprägt, die in ihr leben, arbeiten, lieben, hoffen und Verantwortung übernehmen.

Besonders wichtig ist mir die Überzeugung, dass kulturelle Vielfalt und Migration kein Sonderthema und keine Ausnahmeerscheinung sind. Sie gehören längst zur gesellschaftlichen Realität Deutschlands. Viele Bereiche unseres Alltags, unseres Gesundheitswesens, unserer Bildungseinrichtungen, unserer Infrastruktur und unserer Wirtschaft würden ohne Menschen unterschiedlichster Herkunft nicht mehr funktionieren. Vielfalt ist keine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Sie ist Teil ihrer Wirklichkeit und ihrer Stärke.

Der Film versteht sich als ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit. Er richtet sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und jede Form von Menschenfeindlichkeit. Gleichzeitig möchte er Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen. Er möchte Menschen einladen, genauer hinzusehen, zuzuhören und sich aufeinander einzulassen.

Vor allem aber ist dieser Film ein Film für die Zukunft unserer Kinder. Denn sie werden die Gesellschaft gestalten, die wir heute hinterlassen. Die Frage, wie wir miteinander leben wollen, wie wir Unterschiede wahrnehmen und wie wir Zusammenhalt definieren, wird ihre Zukunft entscheidend prägen.

Mit den Mitteln des dokumentarischen Kinos möchte ich Räume schaffen, in denen Begegnung möglich wird. Räume, in denen Menschen einander nicht als Kategorien oder Schlagzeilen begegnen, sondern als Menschen.

„Wer passt in dein Stadtbild?“ gibt keine fertigen Antworten. Der Film stellt eine offene Frage. Eine Frage nach Zugehörigkeit, Respekt und Verantwortung. Und er lädt dazu ein, diese Frage gemeinsam neu zu beantworten.

„Man erkennt eine Stadt nicht an ihren Fassaden, sondern an denen, die sie täglich tragen.“

04 — DEMOKRATIE & GESELLSCHAFT

Demokratie & Gesellschaft

Der Film versteht gesellschaftliche Spannungen nicht als Konflikt zwischen Herkunft, Religion oder kulturellen Unterschieden. Vielmehr stellt er die Frage, wie Sichtbarkeit, Würde und gesellschaftliche Teilhabe in einer demokratischen Gemeinschaft ermöglicht werden können.

Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Demokratie weit mehr ist als ein politisches System. Sie lebt von Begegnung, Respekt, Zuhören und der Bereitschaft, Menschen unabhängig von ihrer Herkunft als gleichwertigen Teil der Gesellschaft anzuerkennen.

„Wer passt in dein Stadtbild?“ fragt deshalb nicht nach Meinungen, sondern nach Alltag: Wer hält eine Stadt tatsächlich am Laufen, wenn niemand hinsieht? Wessen Arbeit, wessen Anwesenheit gilt als selbstverständlich – und wessen wird immer wieder infrage gestellt?

Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung setzt der Film auf Dialog statt Ausgrenzung, auf Menschlichkeit statt Vorurteile und auf die demokratische Verantwortung, allen Menschen mit Respekt und Würde zu begegnen.

05 — TEAM

Team

  • Joshua Soori — Buch & Regie

    01

    Buch & Regie

    Joshua Soori

  • Sandra Rickert — Moderatorin

    02

    Moderatorin

    Sandra Rickert

  • Anne Wohlrab — Moderatorin

    03

    Moderatorin

    Anne Wohlrab

  • Julian Harenberg — Kamera

    04

    Kamera

    Julian Harenberg

  • Tatiana Fabian – Produktionsassistenz

    05

    Regieassistenz

    Tatiana Fabian

  • Omid Sadeghi — Schnitt

    06

    Schnitt

    Omid Sadeghi

  • 07

    Sound

    Oscar Berngruber

  • Florian Kühne — Artistic Advisor

    08

    Artistic Advisor

    Florian Kühne

  • Franziska Raabe — Szenenbild & Ausstattung

    09

    Szenenbild & Ausstattung

    Franziska Raabe

CHAPTER 06

Die Reise
des Films

Jeder Dokumentarfilm beginnt mit einer einzigen Begegnung. Und jede Begegnung verändert den Weg.

  • KAPITEL 01

    Idee

    abgeschlossen

    Der erste Gedanke

  • KAPITEL 02

    Förderung

    abgeschlossen

    Integrationsfonds & Kulturbüro Lübeck

  • KAPITEL 03

    Dreharbeiten

    aktiv

    Lübeck, Travemünde und Stadtgesellschaft

  • KAPITEL 04

    Schnitt

    geplant

    Der Film findet seine Form

  • KAPITEL 05

    Premiere Lübeck

    geplant

    Erste öffentliche Vorführung

  • KAPITEL 06

    Filmtage Lübeck

    geplant

    Regionale Präsentation

  • KAPITEL 07

    UdK Berlin

    in Vorbereitung

    Hochschuldialog

  • KAPITEL 08

    Babelsberg

    in Vorbereitung

    Filmgespräch und Austausch

  • KAPITEL 09

    Festivals

    geplant

    Deutschland und Europa

  • ?

    KAPITEL 10

    Dialog

    offen

    Vielleicht beginnt die eigentliche Reise erst hier.

FORTSETZUNG FOLGT

Dieser Film ist kein abgeschlossenes Ziel.
Er ist ein Weg durch Städte, Stimmen und Fragen.

DAS TEAM HINTER DEM FILM

Das Team von Wer passt in dein Stadtbild vor dem Holstentor in Lübeck

07 — PRODUKTIONSSTATUS

Der Film lebt.

Die Dreharbeiten zu „Wer passt in dein Stadtbild?“ haben begonnen.

Seit den ersten Drehtagen begleiten wir Menschen, Institutionen und Orte, die das demokratische Gesicht Deutschlands prägen.

Jedes Interview.

Jede Begegnung.

Jeder Drehtag.

Ist ein weiterer Teil einer Geschichte, die zeigt, dass das Stadtbild nicht aus Gebäuden besteht – sondern aus den Menschen, die es jeden Tag gestalten.

Weitere Dreharbeiten finden fortlaufend in Lübeck, Travemünde und weiteren Orten Deutschlands statt.

In Produktion2026
STATUS
In Produktion
DREHORT
Lübeck · Travemünde · Deutschland
JAHR
2026
FORMAT
Kinodokumentarfilm

08 — TEASER

Der erste Blick auf den Film

Zwei erste Ausschnitte aus „Wer passt in dein Stadtbild“.

09 — KONTAKT

Für Anfragen, Presse und Zusammenarbeit.

SCHREIBEN SIE UNS

LÜBECK · TRAVEMÜNDE · 2026

10 — FÖRDERUNG

Förderung

Gefördert durch die Hansestadt Lübeck

Gefördert durch den Lübecker Integrationsfonds und das Kulturbüro der Hansestadt Lübeck

CU

Crew United

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Kooperationspartner

  • Thomas Mann GesellschaftThomas Mann Gesellschaft
  • Lübeck FMRadiopartner des Projekts

Wer passt in dein Stadtbild?

Für Demokratie. Für Vielfalt. Für Menschlichkeit.